Die Ausstellung „Arm dran“, die vom 14. Juni bis 20. Juli 2025 an den Wochenenden im Mesnerhaus zu sehen war, erwies sich als voller Erfolg und übertraf die Erwartungen des Heimat- und Kulturkreises Pfaffenhofen bei Weitem. Im Mittelpunkt der Schau standen Pfaffenhofens Spitäler im Mittelalter, die das Stadtbild und das Leben der ... mehr...
Beim Monatstreffen im August zeigte der Heimatforscher Reinhard Haiplik Mitgliedern seines Vereins, des Heimat- und Kulturkreises Pfaffenhofen, die idyllisch gelegene romanische Kirche St. Petri zwischen Uttenhofen und Walkersbach. Sie ist für unsere Region außergewöhnlich, weil sie aus unverputztem Backstein besteht. Man nimmt an, dass ... mehr...
Bei wolkenbruchartigen Regengüssen traf sich eine Gruppe des HKK am Prielhof von Kloster Scheyern zu einer Besichtigung des restaurierten Dachstuhls. Dankenswerterweise hatte sich Pater Lukas Wirth zu einer Führung bereiterklärt. Er begann mit einer Erläuterung der Bau- und Nutzungsgeschichte anhand eines Modells. Ursprünglich gab es ... mehr...
Seit Herbst 2024 gibt es in der Stadtbüchrei Pfaffenhofen (im Haus der Begegnung) eine Bücherecke für Kinder, speziell zu den Themen Geschichte, Archäologie und Architektur. Wer Interesse hat, kann vor Ort in den reich bebilderten Büchern blättern oder sie ausleihen - mit Leserausweis. Den kann man sich in Begleitung eines ... mehr...
Der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm e. V. hat am 10. 3. 2025 seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Bei der turnusgemäßen Vorstandswahl wurde der bisherige Vorstand bestätigt: erste Vorsitzende Ursula Beyer, Stellvertreter Reinhard Haiplik, Kassenwart Peter Eberhard, Schriftführer Günter Helmbrecht, Beisitzer und ... mehr...
Auf großes Interesse stieß der Archäologie-Vortrag von Amira Adaileh, der für Oberbayern Nord zuständigen Referentin für Bodendenkmäler. Zahlreiche Zuhörer waren der Einladung des Heimat- und Kulturkreises Pfaffenhofen gefolgt, um sich über die Ausgrabungsergebnisse in Pfaffenhofen zu informieren und anschließend noch Fragen zu stellen. ... mehr...
Der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen (HKK) hat in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) am Freitag, den 28. Februar im Hofbergsaal zu einer Veranstaltung eingeladen, die ganz im Zeichen der lokalen Erinnerungskultur stand: „Täter-Helfer-Trittbrettfahrer“. Dies ist auch der Titel der Reihe, die der bekannte, ... mehr...
Drei recht unterschiedliche Gebäude wurden am 12. 6. 2024 vom HKK mit dem Pfaffenhofener Erhaltungspreis geehrt: das Einfamilienhaus Quellengasse 28, das Müllerbr-u-Verwaltungsgebäude, am oberen Hauptplatz und das ehemalige Verstärkeramt, Ingolstädter Str. 61. (Auf dem Foto Ursula Beyer zwischen den Eigentümern Sandra Wechs, Norbert und ... mehr...
Die Bayerische Architektenkammer bietet in Kooperation mit dem Denkmalnetz Bayern ein Unterrichtsangebot für den Heimat- und Sachkunde-Unterricht der Grundschule, aber auch für andere Fächer und Schularten an. Das läuft gewöhnlich folgendermaßen ab: die Schüler werden auf Denkmäler im Nahbereich der Schule aufmerksam gemacht, durch ein ... mehr...
Pfaffenhofen hat wieder ein Museum, und zwar ein ganz lebendiges, zum Anfassen: die „Alte Wachszieherei“ im Haus Hipp. Hier in der Werkstatt seiner Vorfahren erklärte Hans Hipp für den Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen und weitere interessierte Gäste auf anschauliche Weise die Verarbeitung von Bienenhonig und Bienenwachs zu „feinen ... mehr...
Mit der großen Weihnachtskrippe in der Spitalkirche gegenüber der Stadtpfarrkirche verfügt Pfaffenhofen über einen außerordentlichen, lange Zeit zu wenig beachteten kulturellen Schatz. (Weitere Bilder in unserer Galerie.) Von der Adventszeit bis Mitte Februar werden aus einem Bestand von mehr als 180 bis zu 80 cm großen, teilweise sehr ... mehr...
20 Leute hatten sich an einem Samstagnachmittag bei schönstem Wetter vor dem Pfaffenhofener Rathaus eingefunden, um sich eine Führung zum Thema Fenster und Türen zu gönnen. Josef Pfab, geprüfter Restaurator im Schreinerhandwerk und Mitglied im Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen öffnete den Teilnehmer mit seinem geschulten Blick die ... mehr...
Zum dritten Mal hat der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen im Rahmen eines Wettbewerbs gepflegte historische Gebäude ausgezeichnet. Das stattliche Göbelsbacher Pfarrhaus von 1736 ist Kern eines prächtigen dörflichen Anwesens mit Nebengebäuden, prchtigem Nussbaum und gepflegtem Bauerngarten. Seit Jahrzehnten engagieren sich die ... mehr...
Nach knapp einem Jahr konnte das restaurierte Lichthauser Marterl am 5. April 2022 wieder aufgestellt und am 6. Mai eingeweiht werden. Im Zuge der Erneuerungsmaßnahmen der Kreisstraße Gerolsbach-Jetzendorf, bei der auch die Trassenführung etwas geändert wurde, musste das Lichthauser Marterl weichen. Aber nicht für immer! Für Daniel ... mehr...
Im Wettbewerb zum Erhaltungspreis des Heimat- und Kulturkreises Pfaffenhofen standen dieses Jahr leider nur zwei Gebäude zur Auswahl: Gritschstraße 26 und Radlberg 12. Beide stammen aus prägenden Bauphasen des frühen 20. Jahrhunderts, nämlich aus den 1920er Jahren bzw. aus der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Beide ... mehr...
Die "Premiere einer hoffentlich langjährigen Tradition" kündigte Bürgermeister Herker am 8. Oktober 2020 im Rathaussaal an: die erste Verleihung des Pfaffenhofener Erhaltungspreises durch den Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen. Für vorbildliche Restaurierung bzw. Erhaltung ihrer historischen Gebäude wurden Wolfgang Eichenseher und ... mehr...
Zum ersten Mal zeichnet der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen in diesem Jahr historische Gebäude aus, die von ihren Besitzern gut erhalten werden, zum Vorteil für das Ortsbild. Zwei Ehrungsplaketten werden vergeben: eine in der Kernstadt und eine in einem Ortsteil. Dabei sollen möglichst unterschiedliche Häusertypen zum Zuge kommen, ... mehr...
Bei den Ausgrabungen in der Münchener Straße im Herbst 2018 wurde zum ersten Mal Gold gefunden. Kein großer Goldschatz - leider. Doch ein spannendes Rätsel. Es handelt sich um neun spätmittelalterliche, quadratische Münz-Imitate - noch nicht rund ausgestanzt. Sie zeigen auf der Rückseite die drei Wappen von Mainz, Trier und der Pfalz, ... mehr...
Wenn in Pfaffenhofen irgendwo Ausgrabungen stattfinden, recken viele Passanten neugierig die Hälse, um zu sehen, was zum Vorschein kommt. Nur selten erlauben Grundstücksbesitzer und Archäologen Führungen auf ihrem Grabungsgelände. Deshalb freuten sich gut 20 Pfaffenhofener über die Gelegenheit, sich vor Ort in der Baugrube von Peter ... mehr...
Am Freitag, den 13.10.2017 lud der Heimat- und Kulturkreis zu einer Zeitreise in die mittelalterlichen Slums von Pfaffenhofen. Auf Einladung der Vorsitzenden Ursula Beyer kamen zahlreiche historisch Interessierte, um die neuesten Erkenntnisse zu erfahren, die durch die Grabung gewonnen werden konnten. Bei den aktuellen Bauarbeiten in der ... mehr...
Eine spannende archäologische Führung erlebten gut 30 Interessierte in der Auenstraße neben dem ehemaligen Kramerbräu in Pfaffenhofen - mit freundlicher Genehmigung des Grundstückseigentümers Max Hechinger und des Archäologiebüros München, auf Anregung des Heimat- und Kulturkreises. Unterstützt vom Grabungsleiter Marius Stanciu ... mehr...
Ein Klick auf "mehr" und dann auf obiges Foto führt zu einer Animation, die den Fund von allen Seiten zeigt. Dieser winzige aber nicht minder interessante Gegenstand hat sich kurz vor Abschluss der archäologischen Grabungen auf dem Gelände des ehemaligen Café Herb gefunden. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um den abgebrochenen Kopf ... mehr...
Die archäologischen Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Café Herb sind abgeschlossen. Nach einer gratis Führung auf Anfrage des Heimat- und Kulturkreises Pfaffenhofen hält der Grabungsleiter Bernd Kriens von der Ausgrabungsfirma ADA den Verein über Funde und neue Erkenntnisse auf dem Laufenden. Fotos in unserer Galerie. Der ... mehr...
Rohrbach ist ein Juwel der Hallertau. Weithin sichtbar steht auf der Anhöhe über dem Ort die Basilka "Verklärung Christi, erbaut von dem renommierten Münchner Architekten Alexander von Branca in intensivem Gedankenaustausch mit dem damaligen Rohrbacher Pfarrer Bruno Feß. Ihre schlichte, auf italienische Kirchenbauideen zurückgreifende, ... mehr...
1906 wurde [in Hettenshausen] eine Kunstmühle erbaut; sie war für die Hettenshausener lange die „Hallermühle“. 1928 brannte sie ganz und gar nieder. 1938 wurde eine berühmte, aber umstrittene Frau Besitzerin: Mathilde von Ludendorff, eine Ärztin, die in dritter Ehe mit dem Generalfeldmarschall Erich Ludendorff (1865 bis 1937) verheiratet ... mehr...
Die ehemalige Hallermühle in Hettenshausen - gut sichtbar am südlichen Ortsrand - gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg Asko von Kemnitz. Er war von 1945 bis 1960 Bürgermeister von Hettenshausen und kümmerte sich nach dem Krieg um Menschen, die eine Unterkunft brauchten. Deshalb baute er in Sichtweite seiner Mühle an der Hauptstraße ein ... mehr...
Erste Begegnung mit dem Vater 29. 11. 1943: Der 2. Weltkrieg tobte schon vier Jahre lang. Nach den Feldzügen in Polen und Frankreich waren unsere Soldaten bereits tief nach Russland bis Stalingrad und den Kaukasus vorgedrungen. Die Rote Armee griff erneut die 4. deutsche Armee an der Straße westlich von Smolensk an. Ja, am 29.11.1943 ... mehr...
Heinz Scharf - ein gebürtiger Pfaffenhofener - kam bald nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 zur Welt. Der Großvater mütterlicherseits, Josef Schweiger, hatte sich in der Draht, Haus Nummer 33, als Fell- und Darmhändler niedergelassen. Er bekam über einen Zwischenhändler Fässer mit eingesalzenen Tierdärmen geliefert, die er zur ... mehr...
Bis ins Jahr 1690 reicht Anton Knans Stammbaum väterlicherseits zurück. 1937 kam er in Sulzbach-Rosenberg-Hütte zur Welt. Er wurde in eine gebildete, musikalische Familie hineingeboren. Der Großvater war in Amberg ein angesehener Organist in der Basilika St. Martin. Der Vater Josef Knan war im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs Offizier ... mehr...
Die Grundstücke an der Straße, die vom Hungerturm zur Ilm führt und ein Stück am Bach entlang, gehörten der Heiliggeist- und Gritsch’schen Fundationsstiftung, die sie 1937 verkaufte, unter der Bedingung, dass der Käufer innerhalb von drei Monaten mit dem Bau eines Wohnhauses beginnen musste, und zwar mit „hiesigen“ Bauhandwerkern. Die ... mehr...
In der Lutz-Schule geboren, seit dem 4. Lebensjahr in der Turnhalle zu Hause, das ist Luise Andre, geborene Lechner, Jahrgang 1937. Wie wird man in einer Schule geboren? Wenn der Großvater dort Hausmeister ist und in der Hausmeisterwohnung lebt. Als sich die Geburt ankündigte, begab sich die werdende Mutter dorthin, um nicht auf sich ... mehr...
Er ist ein typisches Vorkriegskind, geboren 1936 in Hauzenberg im Bayrischen Wald. Die Eltern waren konservativ und religiös, sein Weg in die Sozialdemokratie war daher nicht gerade vorgezeichnet. „Meine Verwandtschaft war sogar erschrocken“ bekennt Willihard Kolbinger offen. Sein Vater war in Gefangenschaft, ein Handwerker aus der ... mehr...
Mein Leben ist wie eine lange Reise vom kleinen Bauerndorf Plumberg im Egerland über viele Zwischenstationen bis ins schöne Pfaffenhofen an der Ilm. 86 Jahre sind inzwischen auf dieser Reise vergangen. Der Weg ist von vielen politischen Umwälzungen und somit von Höhen und Tiefen geprägt. Mein Leben begann 1934 am 17. Februar in einem ... mehr...
Wie hat die deutsche Geschichte Ihr Leben beeinflusst? so wurde Renate Zimmet, geborene Schwarz, eine Pfaffenhofener Neubürgerin, gefragt. Und sie hat Spannendes zu erzählen. Familie und Elternhaus Ein Jahr bevor Hitler an die Macht kam, erblickte sie das Licht der Welt in Wittenberge in der Prignitz, einer Stadt an der Elbe in ... mehr...
Anlässlich ihres Todes veröffentlicht der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen mit freundlicher Genehmigung ihres Sohnes die 2016 aufgezeichnete Lebensgeschichte seines langjährigen Mitglieds Rosa Bausewein, geborene Zollner. Sie wurde am 11. Mai 1928 in Feldkirchen bei Ingolstadt als erstes Kind des Ehepaares Max und Barbara Zollner ... mehr...
Gabriele Samuel steht lachend in ihrem blühenden Garten, einem kleinen Paradies am Rande von Pfaffenhofen. Neben ihr döst einer ihrer zwei Kater, der zweite ist unterwegs – „meine Mitbewohner“ erklärt sie schmunzelnd. Selbstverständlich kümmert sich die 87-jährige selber und Haus und Garten, sie fährt mit dem Auto zum einkaufen, ist im ... mehr...
Ein Spaziergang durch das Beamtenviertel ist eine kleine Zeitreise der Wohnbebauung in Pfaffenhofen der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Pfaffenhofen erlebte damals das erste, größere Wohnraumbeschaffungsprogramm seiner Geschichte. Ursache war der stetig steigende Zustrom an Menschen in die Stadt, der bis heutzutage anhält. ... mehr...
Was ist das für ein geheimnisvolles, imposantes Gebäude in der Ingolstädter Straße? Ein Verstärkeramt soll es gewesen sein. Was war das überhaupt? Was verbirgt sich heute hinter den soliden Mauern? Was haben die neuen Eigentümer Norbert und Bernhard Averbeck-Kellner daraus gemacht? Das erfuhr der Heimat- und Kulturkreis bei einem Besuch. ... mehr...
Viele Pfaffenhofener sind nicht hier geboren sondern erst später zugezogen. Trotzdem haben sie ähnliche Erfahrungen gemacht. Damit diese nicht alle verloren gehen, zeichnet der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen einige auf. Leben in einer Dorfschule: 1923 bzw. 1925 wurden zwei Mädchen in einem kleinen Dorf im Unterallgäu in eine ... mehr...
Aus der Kindheit Albert Auer, seit 1973 in Pfaffenhofen ansässig, wurde 1924 in Kirchheim (Landkreis Unterallgäu) geboren, als sechstes Kind eines Landwirts und Bäckermeisters. Sein Stammbaum lässt sich bis 1650 zurückführen. Das bäuerliche Leben sah damals ganz anders aus als heute. Die Auers hatten zwei Pferde als Zugtiere, zehn Kühe, ... mehr...
Ingolstädter Straße 20 Im Jahr 2015 fand Pfaffenhofens Stadtarchivar Andreas Sauer im Internet eine Schützenscheibe aus Pfaffenhofen. (Sie befindet sich jetzt im Besitz des Heimat- und Kulturkreises Pfaffenhofen a. d. Ilm e. V.) Es handelt sich um die Original-Sieger-Schützenscheibe vom Preisschießen auf der Pfaffenhofener Gewerbeschau ... mehr...
Franz Rutsch (30.4. 1921 - 7. 12. 2010), noch heute vielen Pfaffenhofenern in Erinnerung, wuchs hier in der Kirchengasse bei seiner Großmutter auf. Seine unverheiratete Mutter lebte und arbeitete in München, zunächst als Hausangestellte, später als "Brief-Hilfsarbeiterin", und konnte sich deshalb nicht um den Jungen kümmern. Die Oma war ... mehr...
Josef Kolbinger (1872 - 1965), aufgewachsen in einer Bäckersfamilie in Kelheim, führte seit 1889 führte er Tagebuch, das sein Enkel Willihard aus der Sütterlinschrift übertrug, um es zu veröffentlichen. Historisch besonders interessant ist sein Tagebuch zum 1. Weltkrieg. Es beschreibt das Kriegsgeschehen aus ungewöhnlicher Sicht, nämlich ... mehr...
Eines der jüngeren Baudenkmäler Pfaffenhofens, etwa 110 Jahre alt, ist die ehemalige Post am Hauptplatz 29. Mit seinem Stilmix aus Jugendstil im Stuck an der Giebelspitze und den antikisierenden Säulen im Eingangsbereich lässt es erkennen, dass es um die Jahrhundertwende erbaut wurde, als Pfaffenhofen einen Wirtschaftsaufschwung erlebte, ... mehr...
Die Anfänge des "Heimat- und Kulturkreises Pfaffenhofen" reichen bis ins Jahr 1903 zurück. Damals trafen sich am 23. April Bürger aus Pfaffenhofen und weiteren Orten des Bezirks als "Interessen-Versammlung zur Gründung eines Stadt- und Bezirksmuseums in Pfaffenhofen". Ziel der Vereinigung waren der Erhalt historischer Gegenstände im ... mehr...
Eines der schönsten Baudenkmäler unserer Stadt wird derzeit wieder instandgesetzt und nähert sich der Vollendung: Das Gebäude der Müllerbräu-Verwaltung neben der Spitalkirche. Ende des 19. Jahrhunderts beauftragten Anton und Karolina Müller ein namhaftes Nürnberger Baubüro damit, ein repräsentatives Bürgerhaus für den Hauptplatz in ... mehr...
Die Gerolsbacher Heimatforscherin Maria Sonhüter führte eine Gruppe heimatkundlich Interessierter zu einigen verborgenen Sehenswürdigkeiten ihrer Gemeinde, um ihnen etwas für unsere Region ganz Besonderes zu zeigen und zu erläutern. Erstes Hauptziel waren die Mörtelplastiken der Gehöfte Sachenbach, Oberwengen, Gerenzhausen und ... mehr...
Die Skulptur Hinter einer schmalen Tür zum Erdgeschoß des Läuthauses der Stadtpfarrkirche Pfaffenhofens befindet sich seit Ende des 19. Jahrhunderts eine Lourdes Grotte mit einer anmutigen Marienstatue, die 1888 vom Münchner Bildhauer Emil Rietzler geschnitzt wurde. Ebendiese Figur wurde jüngst einmal mit einem dicken Lackanstrich ... mehr...
Fort ist das Gerüst, geschlossen ist ein großes Loch in der Ost-Fassade, weitgehend abgeschlossen sind die Restaurierungsarbeiten. Wo? Am ehemaligen "Kramerbräu" an der Ecke Sonnen- und Auenstraße. Auch dieses Pfaffenhofener Gebäude kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Erstmals dokumentiert ist das sicher schon länger ... mehr...
Uhrmacher Franz Herzinger, geboren am 31.2.1873, verstorben am 27.09.1975 im Alter von 102 Jahren, lebte und arbeitete in der Scheyerer Straße 1, gleich neben dem Pfaffelbräu und gegenüber der Stadtpfarrkirche. Um deren Turmuhr kümmerte er sich im Auftrag der Kirchenverwaltung. Ab 1946 stieg er zehn Jahre lang täglich die 130 Stufen ... mehr...
Vor dem drohenden Abriss gerettet: Quellengasse 28, eines der wenigen Überbleibsel der ursprünglichen Bebauung. Nach dem Kataster 17217 im Staatsarchiv München wurde dieses Haus 1871 erbaut, ist also über 150 Jahre alt. Auffällig ist die Dachform, die der französische Baumeister und Architekt François Mansart erfand, um den Dachraum ... mehr...
1867 war es so weit: Die Eisenbahn kam nach Pfaffenhofen. Bis dahin waren die Menschen per Stellwagen oder Postomnibus gereist. In einem anregenden Vortrag zeichnete der Stadtarchivar Andreas Sauer die Entwicklung der Eisenbahn und ihre Bedeutung für Pfaffenhofen nach. Welche Vorüberlegungen zum Eisenbahnbau wurden während der ... mehr...
Schulstraße 13 Es wurde Licht in Pfaffenhofen: Die Elektrifizierung begann am 5. Mai 1898. An diesem Tag erteilte die Stadt den Süddeutschen Wasserwerken die Konzession für ein Elektrizitätswerk. Südlich der ehemaligen Stadtmauer, bei der Semmelmühle, wurde die "Elektrische Zentrale" erbaut. Betriebsleiter war der Pfaffenhofener ... mehr...
Ein bauliches Schmuckstück besitzt die Stadt Pfaffenhofen mit dem historischen Amtsgerichtsgebäude an der Ingolstädter Straße. Seine Errichtung fällt in eine Zeit der Reformen im bayerischen Rechtswesen, die die Trennung von Justiz und Verwaltung auf der unteren Gerichtsebene zum Ziel hatten. Wie in anderen Landgerichtssitzen machte dies ... mehr...
Schon von der Denkmalliste verschwunden, dann wieder eingetragen und nun vorbildlich restauriert: das Balthasar-Kraft-Haus in Pfaffenhofen an der Ilm. Es war in Vergessenheit geraten, dass sich hinter dem Erker im ersten Stock ein noch vollständig erhaltenes Studiolo verbirgt, das sich der Pfaffenhofener Künstler und Kirchenmaler ... mehr...
Euernbach ist ein hübscher ländlicher Ort, in dem es bisher gelungen ist, Neubauten so zu gestalten, dass sie ins traditionelle Ortsbild passen. Gleich vier Baudenkmäler prägen den Dorfkern. Eines davon steht zum Verkauf. Es handelt sich um das ehemalige Schulhaus, das die Gemeinde Scheyern jetzt veräußern will. Diese Schule bestand aus ... mehr...
Ein Hausbesuch bei einem Vereinsmitglied stand auf dem Programm für das August-Monatstreffens des Heimat- und Kulturkreises Pfaffenhofen a. d. Ilm e. V. Daniel Schreier öffnete die Türen zu seinem alten Bauernhaus, das er seit 2015 renoviert, zuerst die Fassade, ab 2019 den Innenraum. Wir berichteten darüber schon im Mai 2018, siehe ... mehr...
In Lichthausen bei Gerolsbach wird die Zeit zurückgedreht: Der junge Eigentümer eines alten Bauernhauses macht die Modernisierung der 1970-er Jahre wieder rückgängig, um dem Haus seinen alten Charme wiederzugeben. Der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen durfte es im Mai besuchen und den Besitzer, Daniel Schreier, kennenlernen. Er ... mehr...
Sein Haus in der Scheyerer Straße trägt wieder seinen Namen, eine Straße am Südrand von Pfaffenhofen ist nach ihm benannt. Ein Seitenaltar in der Stadtpfarrkirche stammt von ihm: Balthasar Kraft, Künstler, Kunsthandwerker, Geschäftsmann. Die obige Zeichnung stammt aus einem Skizzenbuch von Joseph Kraft (im Privatbesitz von A. Dicker, ... mehr...
Wo gibt es gute Butterbrezen in Pfaffenhofen? Beim Bergmeister am Hauptplatz. Zwei benachbarte Gebäude sind im Besitz der Familie, das gelbe, stuckverzierte im neubarocken Stil schon seit 1874, das mit den ungewöhnlichen Fledermausgauben seit 1956. Beide Gebäude stammen aus dem Jahre 1813, weil die Vorgängerbauten mitsamt ein paar ... mehr...
Ein wechselhaftes Schicksal hatte das kleinste Haus am Pfaffenhofener Hauptplatz (links auf dem Foto aus den 1960er Jahren). Trotz allen Wandels stand es über 150 Jahre lang im Dienste der Gesundheit. Laut Denkmalliste stammt es von 1808. Nach Heinrich Streidls Häuserchronik wurde es in diesem Jahr aber nur mit Hilfe eines Kredits ... mehr...
Von ihm stammt obige Darstellung Pfaffenhofens von Osten, mit dem Stadtgraben, dem Hungerturm und der Ilm aus der Zeit um 1830. (Foto: Stadtarchiv, Andreas Sauer) Stadtarchivar Andreas Sauer schreibt über ihn im PK vom 1. Dezember 2022: Persönlichkeiten der Zeit ... Auch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es Menschen, die ... mehr...
Das sog. Mesnerhaus in der Scheyerer Str. ist eines der wenigen vollständig erhaltenen Baudenkmäler in Pfaffenhofen. Die Nähe zur Kirche hat sogar seine Geschichte beeinflusst. Laut Denkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege wurde es um 1788 erbaut. Aus Heinrich Streidls Häuserchronik geht aber nur eine Renovierung um diese Zeit ... mehr...
Fünf Baudenkmäler Pfaffenhofens sind im Besitz einer einzigen Unternehmerfamilie. Das sind: der Pfaffelbräu, der Salverbräu, das Hotel Müllerbräu am Hauptplatz, baulich verbunden mit dem Eckgebäude Löwenstraße 3, und schließlich das Müllerbräu-Verwaltungs¬gebäude. Zwei weitere historische Gebäude dieser Familie stehen zwar nicht unter ... mehr...
Der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen besitzt ein ungewöhnliches historisches Dokument zur einem dramatischen Ereignis im Jahr 1745, nämlich eine handgezeichnete Karte zu einer Schlacht, die durch die Stadt tobte. Im Erbfolgekrieg zwischen Österreich und Bayern erreichte das Kampfgeschehen Pfaffenhofen. Am Gründonnerstag 1745 zogen ... mehr...
Karl Ebensberger hat auf Bitte des Heimat- und Kulturkreises Pfaffenhofen Luftaufnahmen vom ehemaligen Pfarrhof im Ortsteil Göbelsbach gemacht, weil es ein liebevoll erhaltenes, intaktes dörfliches Anwesen ist, mit Wohnhaus, Nebengebäuden, Bauerngarten, Kieswegen und Grünflächen mit Tisch und Bänken unter einem schattenspendenden ... mehr...
Die Spitalkirche Die barocke Spitalkirche in Pfaffenhofen - gegenüber der Stadtpfarrkirche - hat eine bewegte Geschichte hinter sich. 1716 bekamen die Franziskaner die Genehmigung, in Pfaffenhofen ein Hospiz zu gründen. In der Bevölkerung waren sie sehr beliebt, nicht nur weil sie sich um Kranke kümmerten und sogar Hausbesuche machten, ... mehr...
Während einer Stadtführung stellte ein Teilnehmer beim Blick auf die Deckengemälde in der Spitalkirche fest: „Das ist wohl der einzige Raucher in einem Kirchengemälde.“ Gemeint war der Pfaffenhofener Künstler Michael Weingartner, der in den 1950-er Jahren die Deckengemälde in der Spitalkirche schuf und dabei in den Ecken über der Empore ... mehr...
Das eher unscheinbare Weberhäusl am Draht in Pfaffenhofen ist mittlerweile sogar auf Wikepedia und YouTube zu finden - unvorstellbar in der Zeit, in der das schlichte Haus entstand. Der Straßenname hat nichts mit dem Metalldraht zu tun, sondern kommt von "treten". Die "Trat" war Weideland. Schon zur Zeit des 30-jährigen Krieges stand ... mehr...
Äußerlich unscheinbar sieht es aus, das schmale, denkmalgeschützte Haus Münchener Straße 3, aber es hat es in sich. Steckt darin sogar ein Stück der alten Stadtmauer? Die Eintragungen in Heinrich Streidls Häuserchronik verwirren den Leser ein wenig: Bereits 1676 ist das Gebäude als Nagelschmiedwerkstatt am Münchener Tor verzeichnet. ... mehr...
Ingolstädter Straße 11 Eigentlich ein sehr schönes Haus, doch leider zugemüllt mit Waren, Werbung aller Art, Autos, Parkscheinautomat und Verkehrsschildern. Heinrich Streidls Häuserchronik verzeichnet als ersten dokumentierten Besitzer im 17. Jahrhundert einen Oberl Balthasar, Peck, d. h. Bäcker. 1639 wird das Anwesen bezeichnet als ... mehr...
"Weilhammer Klamm" heißt im Volksmund die enge Einmündung der Münchener Straße in den Hauptplatz. Früher führte die B13 hier durch, was nicht ganz ungefährlich war: Im April 1964 sollte ein Bagger durch die Engstelle zum Bahnhof transportiert werden. Doch der Schwenkarm verlor den Halt, krachte in die Ecke des Hauses auf der linken ... mehr...
Das ansehnliche Gebäude an der Ecke Löwenstraße/ Ingolstädter Straße wurde erstmals urkundlich erwähnt in einer Kirchenrechnung 1615 - als Gasthaus. Dort konnten Gäste billig auf der "Lotter" übernachten, das heißt einer Holzbank im Gastraum. Deshalb nannte man das Gasthaus beim Lotterwirt (auch Lotherwirt, Lutherwirt). Über zweihundert ... mehr...
Wieder in altem Glanz erstanden ist der Salverbräu, eine seit eh und je beliebte Gaststätte in Pfaffenhofen. Laut Denkmalliste stammt das historische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Der Heimatforscher Heinrich Streidl (1909 - 1989) fand jedoch heraus, dass das Anwesen bereits 1612 dokumentiert wurde. Auch der Salverbräu war eine der 13 ... mehr...
Die 2 km östlich von Ilmmünster in einem Seitental des Ilmtals auf einem Hügel gelegene, dem heiligen Pankratius geweihte Wallfahrtskapelle Herrnrast, gehört zu den besonderen kulturellen Schmuckstücken unserer Gegend. Sie wurde wohl 1599 erbaut und, nachdem sie im 30-jährigen Krieg gelitten hatte, 1689 erneuert. Seit 1669 betreute ein ... mehr...
Gerne sitzen im Sommer die Gäste unter den Sonnenschirmen vor dem Pfaffelbräu am Hauptplatz gegenüber der Stadtpfarrkirche und genießen die Atmosphäre. "Der Pfaffel" ist eines der ältesten Gebäude Pfaffenhofens. Dokumentarisch erfasst wurde es als Gastwirtschaft erstmals 1595, als der damalige Besitzer, Brauer und Bürgermeister, "Bier ... mehr...
Das prächtige Ritterhaus neben dem Pfaffelbräu am Hauptplatz hat nichts mit Rittern zu tun, sondern ist - wie viele Gebäude in Pfaffenhofen - nach früheren Besitzern benannt. Nach Heinrich Streidls Häuserchronik existierte das Haus schon 1550, ist also annähernd 500 Jahre alt. In all den Jahrhunderten ist es nie abgebrannt, zerstört oder ... mehr...
Ein neues Café auf geschichtsträchtigem Boden, das ist das Café Wiesender, ehemals Herb, am Pfaffenhofener Hauptplatz. Jahrelang stand es leer, das unter Denkmalschutz stehende Traditionscafé Herb. Manche befürchteten schon, dass es abgerissen würde, was zum Teil auch geschehen ist, aber der vertraute Anblick blieb weitgehend erhalten. ... mehr...
Die Kirche Mariä Verkündigung im Pfaffenhofener Ortsteil Niederscheyern war lange Zeit das Ziel für Wallfahrten, im Zentrum die lebensgroße Muttergottes mit dem Jesuskind, geschnitzt um 1500. Von den Wallfahrten zeugen noch ein paar Votivtafeln und ein großes Wandbild in der Vorhalle. Ein Künstler Namens Anton Figel malte es nach dem ... mehr...
Der Stegerbräu, Ingolstädter Str. 13 13 Brauereien für knapp 2000 Einwohner besaß Pfaffenhofen im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu gehörte auch der Stegerbräu, erbaut kurz nach Vollendung der Stadtmauer. Das vielfach übersehene Doppelwappen aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts ist das älteste Wappen der Stadt. Noch 1936 bestand hier eine ... mehr...
Um 1388 wütete der Städtekrieg zwischen dem Schwäbischen Städtebund und den bayerischen Herzögen. Auf dem Weg von Augsburg nach Regensburg zündete das Heer des Städtebundes jede unbefestigte Ortschaft an, die ihm in den Weg kam. Dabei brannte Pfaffenhofen (wie auch Schrobenhausen) fast völlig nieder. Aus diesem Grund gestattete Herzog ... mehr...
Das eher stille "Platzl" am Rande der Pfaffenhofener Altstadt hieß vormals "Badgasse", weil hier das "Innerbad" lag, eine mittelalterliche Badeanstalt innerhalb der Stadtmauer. Den östlichen Abschluss bildet ein ehemaliger Stadtturm, genannt Platzlturm - nach dem Standort - oder Flaschlturm -nach früheren Besitzern. Laut Bayerischer ... mehr...
Fast völlig niedergebrannt wurde Pfaffenhofen 1388 im Krieg des Schwäbischen Städtebunds gegen die bayerischen Herzöge. Der Wiederaufbau begann mit der Pfarrkirche und einer Schutzmauer, von der Teile noch heute existieren, z. B. der Stadtturm an der Oberen Stadtmauer 17. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Mauer kein sicherer Schutz ... mehr...
Der Hungerturm, auch Pfänderturm genannt, gehört zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Pfaffenhofens. Die Geschichte des heutigen baulichen Stadtbilds beginnt mit dem großen Stadtbrand 1388. In diesem Zeitraum kämpften der Schwäbische Städtebund gegen die bayerischen Herzöge. Als ihre Truppen von Augsburg in Richtung Regensburg zogen, ... mehr...
Die Geisreiter-Sägemühle an der Ilm, am Südrand Pfaffenhofens existiert schon seit Jahrhunderten. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde sie 1389. Nach zahlreichen Besitzerwechseln heiratete im Jahre 1832 ein Lorenz Geisreiter die damalige Sägmüllerstochter. Seitdem ist das Anwesen im Besitz dieser Familie. Auch eine Lodner- und ... mehr...
Baugeschichte und Besitzer Das Ortsbild von Jetzendorf im südlichen Landkreis Pfaffenhofen, in der freundlichen Hügellandschaft an der Ilm, ist geprägt vom spätgotischen Kirchturm und dem hochaufragenden Schloss mit Bräuhaus und umfangreichen Nebengebäuden. Schon zur Zeit Karls des Großen war der Ort besiedelt, benannt nach einem Grafen ... mehr...